Die frühen Helden des maritimen Lebens waren abenteuerlustige Seefahrer, Walfänger und kühne Matrosen. Insbesondere die Holländer waren für ihren Walfang und Schiffbau bekannt. Die Bedeutung von Walen spiegelt sich kulturell insbesondere in den Werken von Jules Michelet und Herman Melville wider. Wie in ihnen, so wird auch hier der Begriff „Fisch“ für den Wal verwendet, auch wenn diese Säugetiere sind. Das geschieht bewusst: „Walfisch“ betont die bemerkenswerte Anpassung der Säuger, die sonst eher Landwesen sind, an die ozeanische Umgebung. Sie sind ein Symbol.
Die Jagdmethoden der Vergangenheit waren auch für den Jäger gefährlich. Sie erbrachten dem Wal aber Respekt, anders als der moderne, industrielle Walfang. Erst dieser führte zum Rückgang der Walpopulationen, der die internationale Regulierung des Walfangs erforderte. Frühe Walfänger waren noch echte Abenteurer, die Gefahren und Herausforderungen auf See gegenüberstanden und neue Gebiete erkundeten. Michelet und Melville schrieben Walfängern die Öffnung von ozeanischen Routen und die Entdeckung neuer Länder zu, was ihre Bedeutung in der Geschichte der Seefahrt hervorhebt. Der bekannteste Roman über den Walfang ist wohl „Moby Dick“.
Die Niederländer waren führend im Schiffsbau des 17. Jahrhunderts. Sie entwickelten neue Segelarten und Schiffe, welche die Navigation auf den neu entdeckten Ozeanen ermöglichten. Die Einführung von Segelschiffen mit Breitseitenkanonen markierte einen weiteren Fortschritt in der Kriegsführung zur See im 16. Jahrhundert. Nun lieferte man sich Artillerieduelle auf große Distanzen.
Verschiedene europäische Nationen trugen zur Entdeckung der „neuen Welt“ bei. Sie schufen die europäische Dominanz über die Welt, darunter besonders Italien, Portugal, Spanien, England und Frankreich. Der deutsche Martin Waldseemüller erfand den Namen „Amerika“ für die „Neue Welt“.