Der Mensch ist ein Wesen der Erde. Er definiert seine Existenz und Perspektive vom Land aus. Die Erde dient als Ausgangspunkt für menschliches Leben, alle anderen Elemente nimmt der Mensch nur sekundär wahr. Doch Wasser und das Meer werden oft als die geheimnisvolle Quelle des Lebens betrachtet. Es wird sogar spekuliert, ob das Leben seinen Ursprung im Wasser hat. Vieles deutet darauf hin, dass die menschliche Evolution eine maritime Herkunft hat und es gibt Seevölker, die ausschließlich vom Meer geprägt wurden und nie festen Boden betraten.
Die Frage nach der Abstammung des Menschen von der Erde oder vom Meer bleibt unbeantwortet. Sie ist Gegenstand von Mythen, Hypothesen und wissenschaftlichen Untersuchungen.
Das Konzept der vier Elemente geht auf die antiken, vorsokratischen Denker zurück, insbesondere auf den Griechen Thales von Milet. Erde, Wasser, Luft und Feuer sind lebendige Konzepte, obwohl moderne Naturwissenschaften sie längst abgelöst haben. Unsere heutige Wissenschaft definiert die Elemente als kleinste Körper, die nicht weiter zerlegt werden können.
Die Vorstellung von Land- und Seemächten entspricht noch den traditionellen vier Elementen, wobei die menschliche Existenz jedoch nicht ausschließlich durch die Umwelt bestimmt ist. Der Mensch hat die Fähigkeit, sein Schicksal durch bewusste Entscheidungen zu beeinflussen. Jeden Tag kann er aufbrechen, wohin er will.