Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Testosteron eine potente Kraft in unserer Gesellschaft ist, die die Geschlechter voneinander unterscheidet. Wie die Evolutionsbiologin Carole Hooven zeigt, sorgt das Hormon für viele verschiedene männliche und weibliche Verhaltensweisen. Aber auch wenn viele Geschlechtsunterschiede in der Biologie begründet sind, lassen sich davon nicht zwingend restriktive Geschlechternormen oder patriarchalischen Werte ableiten. Hooven beschreibt das komplexe Zusammenspiel zwischen Genen, Hormonen, sozialem Umfeld und Erfahrungen, das uns zu dem macht, was wir sind. Dabei deckt Hooven wirkungsvoll falsche oder irreführende Annahmen über Testosteron auf.
Ein unverzichtbares und höchst informatives Buch für eine gerechtere und harmonischere Gesellschaft.
Carole Hooven (1966) ist Evolutionsbiologin und Dozentin in Harvard. Sie beschäftigt sich mit Sexualität und den biologischen Wurzeln von Verhalten. Mit ihrer Forschung bringt sie den Beweis, dass die über Jahrtausende hinweg wirkende natürliche Auslese für die menschliche Natur entscheidend ist – nicht „soziale Konstrukte“.
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