Europa war nicht immer fest mit den Vereinigten Staaten verbunden. Einst war der Kontinent das Leuchtfeuer der Welt, das durch seine technischen Fortschritte, seine Kultur und sein reiches Erbe die gesamte Erde beeindruckte. Doch wie kam es, dass Europa in seine heutige Abhängigkeit rutschte? Dominique Venner geht in seinem Werk Das Jahrhundert 1914 genau dieser Frage nach. Das Buch ist bislang nur auf Französisch verfügbar.
Dominique Venner (1935–2013) war ein französischer Historiker, Essayist und politischer Aktivist. In den 1950er Jahren engagierte er sich in rechtsextremen Kreisen, darunter in der OAS, die gegen die Unabhängigkeit Algeriens kämpfte. Nach seiner Haftstrafe wandte er sich der Geschichtsschreibung zu und veröffentlichte zahlreiche Werke über Militärgeschichte und die europäische Identität. Venner war ein Verfechter der „identitären“ Bewegung und kritisierte den kulturellen Wandel Europas. 2013 beging er einen symbolischen Suizid in der Kathedrale Notre-Dame in Paris als politisches Statement gegen den gesellschaftlichen Wandel.
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