In diesem letzten großen Werk blickt Friedrich Nietzsche rückblickend auf sein Leben und sein philosophisches Schaffen. Mit provokativer Direktheit schwärmt er für seine Werke und behauptet für sich eine existenzielle und unzeitgemäße Bedeutung. 1888/89 geschrieben, wurde das Werk erst nach Nietzsches Tod veröffentlicht. Zwischen Selbstbehauptung und Selbstkritik lotet es die Grenzen von Genie, Wahnsinn und Wahrheit aus. Wer Nietzsche verstehen will, findet hier einen Schlüssel. Ecce Homo ist nicht nur ein Lebenszeugnis, sondern auch eine philosophische Provokation: ein radikaler Versuch der Selbstrechtfertigung – und damit eine Kampfansage an jede herkömmliche Moral. Erfahre, wie man wird, was man ist!
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Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844–1900) war zunächst Philologie-Professor in Basel. 1879 musste er die Universität aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Auf der Suche nach einem Aufenthaltsort, der seiner angeschlagenen Gesundheit half, schrieb er einige der bedeutendsten Bücher der abendländischen Philosophie. Dabei entwickelte er seinen eigenen, energischen Stil der Philosophie: eine leidenschaftliche und dem Leben verpflichtete Denkweise, die das Leben als eine Kraft begreift. Ihre Fülle und volle Energie findet sie in einer aristokratischen und erobernden Existenzweise.
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