Staaten setzen Migranten als Druckmittel ein: Dieser Blitz enthüllt die unsichtbare Strategie hinter scheinbar spontanen Flüchtlingsbewegungen. Eindrucksvolle Fallstudien von Kuba bis Nordkorea zeigen, wie Massenmigration als geopolitische Waffe genutzt wird, um Staaten zu destabilisieren, Zugeständnisse zu erzwingen oder militärische Handlungen zu rechtfertigen. Die Analyse dekonstruiert jede moralische Asylpolitik und rückt das Machtkalkül wieder in den Fokus. Wer verstehen will, wie moderne Erpressung funktioniert, findet hier eine scharfsinnige und unbequeme Antwort.
Kelly M. Greenhill (1970) ist eine amerikanische Politikwissenschaftlerin an der Tufts University sowie Research Fellow am Belfer Center in Harvard. Sie studierte Politische Ökonomie und Skandinavistik an der University of California sowie in Harvard. Anschließend promovierte sie in Politikwissenschaft am Massachusetts Institute of Technology. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen internationale Sicherheit, Zwangsmigration und politische Erpressung. Neben ihrer akademischen Tätigkeit berät sie nationale und internationale Organisationen wie das US-Verteidigungsministerium, die Weltbank und den UNHCR.
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