Die moderne Welt und die traditionale Welt

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Die moderne Welt ist dekadent. Von einem geschichtlichen Fortschritt zu sprechen, ist daher absurd. Die moderne Zivilisation behauptet ihre Überlegenheit lediglich durch die Verfälschung der Geschichte und die Verbreitung schädlicher Mythen. Diese Täuschungen haben die Menschen dazu gebracht, die Zivilisation als historisches Privileg zu betrachten und alles außerhalb ihrer als barbarisch und rückständig abzutun.

Traditionale Zivilisationen folgten einer anderen Auffassung von Zeit. Für sie verlief die Zeit nicht linear, sondern zyklisch und war qualitativ, nicht quantitativ bestimmt. Ein intensives Leben galt mehr als ein um jeden Preis verlängertes. Diese Zivilisationen standen in Kontakt mit einer metaphysischen Realität, die der modernen Welt fremd ist. In ihr herrscht nur noch der Verfall, der sich in materiellen und spirituellen Aspekten manifestiert hat. Die heutige übermäßige Betonung von Historie und Zeitlichkeit verstärkt den Verfallsprozess.

Nur die Rückbesinnung auf traditionale Werte und eine metaphysische Perspektive, die über die bloße Historie hinausgeht, kann uns aus unserem Elend führen. Sie kann als Grundlage für einen wirklichen Neuanfang dienen, der die modernen Verfehlungen erkennt und korrigiert.

Die traditionale Welt verkörpert zeitlose und metaphysische Werte. Sie steht der modernen Welt gegenüber, die in Dekadenz und Täuschung versinkt. Wenn wir nicht gegen sie revoltieren, wird sie auch uns korrumpieren und verderben.