Die sogenannte Energiewende verändert Landschaften, Lebensräume und unsere Identität. Welche Konsequenzen hat eine Politik, die technischen Fortschritt über alles stellt? In diesem Sammelband kommen Autoren aus Naturschutz, Wissenschaft und Kunst zu Wort und berichten, wie stille Wälder, vertraute Hügel und seltene Arten unter die Räder einer moralisch überhöhten Industrie geraten. Ihre Berichte öffnen den Blick auf die blinden Flecken eines Projekts, das eine Belastungsprobe für Mensch und Umwelt mit hehren Zielen tarnt.
Georg Etscheit (1962) studierte Journalistik, Politikwissenschaft und osteuropäische Geschichte und volontierte nach einem Studienaufenthalt in Moskau bei der Deutschen Presseagentur. Danach arbeitete er als Redakteur und politischer Korrespondent in Hamburg und Dresden. Seit 2000 schreibt er freiberuflich für überregionale Medien. Heute lebt er als unabhängiger Autor und Journalist in München.
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