Zusammenfassung

Der Nomos der Erde

Carl Schmitt
30:09 min
Politik & Theorie
308 Seiten, 1950

Carl Schmitt zeichnet in Der Nomos der Erde die Geschichte des Völkerrechts als Geschichte konkreter Raumordnungen. Er zeigt, wie Landnahme, Grenzziehung und die staatliche Souveränität das Recht formten – vom mittelalterlichen Reich über die koloniale Aufteilung der Welt bis zum Jus Publicum Europaeum. Mit der Auflösung dieser Ordnung im 20. Jahrhundert verlor das Völkerrecht seine räumliche Grundlage. Moralische Ideologien und technologische Vernichtungsmittel ersetzen die alte Struktur. Schmitt fragt nach einem neuen Nomos der Erde. Er muss es schaffen, Raum, Recht und Macht neu zu verbinden – in einer Zeit globaler Unordnung.

Carl Schmitt

Carl Schmitt (1888–1985) ist der wichtigste deutsche politische Denker und Jurist des 20. Jahrhunderts. Niemand, der sich ernsthaft mit politischer Theorie auseinandersetzt, kommt an ihm vorbei; ob er ihn auch verflucht oder vergöttert. Mit seinen kurzen, scharfen, oft polemischen, aber stets treffenden Schriften wirkte er seit der Weimarer Republik in die deutsche Geschichte hinein.

Kapitel

Der Nomos der Erde

Carl Schmitt

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